Johannes Kiem

19th century live

„Der Pianist Johannes Kiem vermag das Unglaubliche: Wagnersche Tristanharmonik auf dem pianistischen Niveau von Liszts h-moll Sonate – live, in Realzeit komponiert…“

Prof. Dr. Claus-Steffen Mahnkopf

Aktuell

RING PRELUDES

Nach Motiven von Richard Wagner
Live & interaktiv komponiert

Johannes Kiem arbeitet in seinen Konzerten mit den Kompositionstechniken des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Die Musik wird dabei immer live komponiert.
In diesem Konzert entstehen Preludes aus exemplarischen Motiven des Rings – Wälsungen, Brünnhilde und Siegfried, Erda, Wotan…
Anknüpfend an die Wagnerschen Motive können die Zuhörer im zweiten Teil des Konzerts Gefühls- und Daseinszustände vorgeben und so den Kompositionsprozess live mitgestalten – frei nach Wagners Ausspruch: „Die Musik ist die Gebärerin, der Dichter der Erzeuger“.
Ein Abend aus der Welt des Rings, seiner psychologisierenden Momente und der daraus hervorgehenden harmonischen Strukturen, inhaltlich gelenkt durch Impulse aus dem Publikum.
Am 28. September 2016 um 19.30 Uhr im Täubchenthal, Leipzig

Preludes nach Bildern und Gemälden

Live komponiert

Franz Liszt, Sergej Rachmaninow oder Modest Mussorgsky haben Charakterstücke nach Motiven und Bildern komponiert. Der Pianist und Komponist Johannes Kiem zeigt live, wie solche kompositorischen Entwicklungen entstehen – wie aus einem musikalischen Motiv ein virtuoses Klavierstück hervorgehen kann, wie sich die Atmosphäre eines Bildes vertonen lässt.
Am 3. September 2016 um 20:00 Uhr | 21:30 Uhr | 23:00 Uhr (à 20 Minuten) im Kunsthaus Zürich
Lange Nacht der Zürcher Museen

Johannes Kiem

19th century live

Der Pianist Johannes Kiem entwickelt im Konzertsaal eine Avantgarde, die historischen Quellen entspringt. Avantgarde, weil Johannes Kiem keine Literatur spielt, sondern in Gegenwart seines Publikums komponiert. Avantgarde, weil Johannes Kiem eine Verbindung aus der heutigen Zeit ins 19. Jahrhundert gelingt. Themen z.B. aus dem Jazz können sich im Konzert zu einer Polonaise oder einem anderen Klavierwerk entwickeln, zu Musik, wie sie auch im ausgehenden 19. und dem frühen 20. Jahrhundert hätte entstehen können.

In der Musikwelt ist man sich einig beim Ursprung, aus dem Johannes Kiem schöpft – es ist die Welt von Chopin, Liszt, Skrjabin, Wagner. Offen bleibt, auf welchem Weg in seinem virtuosen Spiel die neue Musik entsteht, die von Publikum, Fachleuten und Kritikern gleichermaßen geschätzt wird und als seriöse Komposition Bestand hat.

Presse

… das Klavierspiel von Johannes Kiem … ist ein genialer Wurf …

F.A.Z.

Johannes Kiem verblüfft mit einer eigenen Ouvertüre, die Straußens Walzerseligkeit in ein topseriöses, hochdramatisches Klavierkonzert verwandelt.

Frankfurter Rundschau

… ein Pianist als “Real Time”- Komponist … Johannes Kiem, ein für seine Konzerte der besonderen Art weit über Frankfurt hinaus bekannter Pianist.

FeuilletonFrankfurt

Der junge Frankfurter Pianist Johannes Kiem konzipierte und improvisierte kongenial zum Jahrhundert-Epos die stimmungsvolle Musik für diese CD-Edition.

Kölner Stadtanzeiger

Referenzen

Prof. Dr. Claus-Steffen Mahnkopf

Johannes Kiem nachschöpferische Klavierwelt

Der Pianist Johannes Kiem vermag das Unglaubliche: Wagnersche Tristanharmonik auf dem pianistischen Niveau von Liszts h-moll Sonate – live, in Realzeit komponiert über Themen auf Zuruf … weiterlesen

Prof. Dr. Frauke Grimmer

Johannes Kiem – Portrait der Konzerte in der  Oper Frankfurt

Die schöpferische Arbeit des Frankfurter Künstlers Johannes Kiem (geb. 1976 in Freiburg) ist singulär, seine Entwicklung als Musiker erstaunlich. Mitgeprägt und gefördert wurde dieser biographische … weiterlesen

Highlights 2009 bis 2015

2015: 12 Preludes nach Bildern und Gemälden

Benefizkonzert für den Kunstverein Familie Montez, Frankfurt am Main

Das Publikum hatte vorab die Möglichkeit, ein Bild oder Gemälde per mail zu schicken. Zwölf Bilder wurden ausgelost und im Konzert vertont.

Mehr Preludes / zum Programm

2014: Live-Kompositionen über Themen auf Zuruf

Aufgenommen in der Schurwaldhalle Aichwald

2013: „Weltopernhaus des Jahres“ – Solist im Saisonfinale

Johannes Kiem spielt als Solist im Saisonfinale der Oper Frankfurt, die in diesem Jahr als Weltopernhaus des Jahres gefeiert wird. Im prägnanten Wagner- und Verdi-Jahr 2013 komponiert Johannes Kiem in zwei Konzerten live: Verdi-Arien in der Wagnerschen Harmonik und der Pianistik von Franz Liszt. Ein bislang noch nicht dagewesener Dreiklang.

Hierzu die Kritik von Prof. Dr. Frauke Grimmer

2011: Musik & Gegenwart 33 („Realzeit-Komposition“)

Konzert und Workshop an der Hochschule für Musik und Theater, Leipzig

Am 08.11.2011 gibt Johannes Kiem an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy” Leipzig in der Reihe „Musik & Gegenwart“ ein Konzert mit dem Titel „Realzeit-Komposition“ und leitet am Folgetag einen Workshop für die Kompositionsklasse.

Hierzu die Rezension von Prof. Dr. Claus-Steffen Mahnkopf

„… der Ton Es muss immer und in jedem Akkord vorkommen …“

„… Repetition …“

2010 – 2015: Romanfabrik Frankfurt

In den Jahren 2010, 2011, 2012, 2014 und 2015 gibt Johannes Kiem sechs Konzerte in der Romanfabrik Frankfurt. Besonders hervorzuheben sind im Jahr 2012: ein Recital als Ausblick auf das Wagner-Jahr 2013, 2014 ein Abend mit Bruno Klimek und Dr. Norbert Abels und im selben Jahr „Parsifals Glocken des Prometheus“. Wagners Bedeutung für die Moderne, live komponiert.

2010: Nachtkonzerte in der Naxos-Halle Frankfurt

2009: Solo Recital „The Classical side of jazz“

Naxos Halle Frankfurt

Bei seinem Konzert „The Classical side of jazz“ in der Frankfurter Naxos Halle taucht Johannes Kiem berühmte Stücke des Jazz in die Welt des 19. Jahrhunderts. Das Ziel war es, zu zeigen, woher weite Teile der Harmonik des Jazz und viele seiner Bewegungsmodelle (abgesehen vom Blues und der afrostämmigen Rhythmik) stammen.

Termine

28.09.2016 Täubchenthal Leipzig

RING PRELUDES

Nach Motiven von Richard Wagner
Live & interaktiv komponiert

03.09.2016 Kunsthaus Zürich

Preludes nach Bildern und Gemälden

Live komponiert nach Werken aus der Sammlung des Kunsthauses

04.12.2015 Alte Börse Frankfurt

DDC Preisverleihung

10 Live Kompositionen nach den Arbeiten der Preisträger

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