Johannes Kiem

19th century live

„Der Pianist Johannes Kiem vermag das Unglaubliche: Wagnersche Tristanharmonik auf dem pianistischen Niveau von Liszts h-moll Sonate – live, in Realzeit komponiert…“

Aktuell

RING PRELUDES

Aus Wagner entsteht die Moderne

Live komponiert.

Als Spezialist für die Wagnersche Harmonik hat Johannes Kiem ein ambitioniertes Programm für ein exklusives Konzert aufgestellt.
Bei diesem Konzert arbeitet er mit prägnanten Motiven aus dem Ring des Nibelungen, wie etwa dem der Wälsungen oder den ausschlaggebenden Weichenmotiven der Walküre. Diese werden im Ring an dramaturgisch entscheidenden Stellen extrem gesteigert und verdichtet, zum Beispiel am Ende der Götterdämmerung.
In diesen Momenten der Verdichtung wird eine harmonische Vielschichtigkeit offenbar, die derart erst nach 1900 aufgegriffen und weitergeführt wird, wie etwa durch Alexander Skrjabin. Dieser erreicht mit der Schichtung aller entscheidenden Modulationsmöglichkeiten in einem Klang neue fluide Ebenen.
Das Spannende an diesem Prozess soll durch den neuen, live komponierten Zusammenhang, melodisch wie harmonisch, besonders deutlich zu Tage treten. Johannes Kiem ermöglicht somit den Zuhörern, diesen Übergang zu Skrjabin und damit Wagners Bedeutung für die Entstehung der Moderne, sinnlich zu erfahren.

Am 28. September 2016 um 19.30 Uhr im Täubchenthal, Leipzig

Klangbeispiele: Übergang des 19. Jahrhunderts zum späten Skrjabin

2015

12 Preludes nach Bildern und Gemälden

Live komponiert.

Franz Liszt, Sergej Rachmaninow oder Modest Mussorgsky haben Charakterstücke nach Motiven und Bildern komponiert.
Der Pianist und Komponist Johannes Kiem zeigt live, wie solche kompositorischen Entwicklungen entstehen…  mehr Preludes / zum Programm

Johannes Kiem

19th century live

Der Pianist Johannes Kiem entwickelt im Konzertsaal eine Avantgarde, die historischen Quellen entspringt. Avantgarde, weil Johannes Kiem keine Literatur spielt, sondern in Gegenwart seines Publikums komponiert. Avantgarde, weil Johannes Kiem eine Verbindung aus der heutigen Zeit ins 19. Jahrhundert gelingt. Themen z.B. aus dem Jazz können sich im Konzert zu einer Polonaise oder einem anderen Klavierwerk entwickeln, zu Musik, wie sie auch im ausgehenden 19. und dem frühen 20. Jahrhundert hätte entstehen können.

In der Musikwelt ist man sich einig beim Ursprung, aus dem Johannes Kiem schöpft – es ist die Welt von Chopin, Liszt, Skrjabin, Wagner. Offen bleibt, auf welchem Weg in seinem virtuosen Spiel die neue Musik entsteht, die von Publikum, Fachleuten und Kritikern gleichermaßen geschätzt wird und als seriöse Komposition Bestand hat.

Presse

… das Klavierspiel von Johannes Kiem … ist ein genialer Wurf …

F.A.Z.

Johannes Kiem verblüfft mit einer eigenen Ouvertüre, die Straußens Walzerseligkeit in ein topseriöses, hochdramatisches Klavierkonzert verwandelt.

Frankfurter Rundschau

… ein Pianist als “Real Time”- Komponist … Johannes Kiem, ein für seine Konzerte der besonderen Art weit über Frankfurt hinaus bekannter Pianist.

FeuilletonFrankfurt

Der junge Frankfurter Pianist Johannes Kiem konzipierte und improvisierte kongenial zum Jahrhundert-Epos die stimmungsvolle Musik für diese CD-Edition.

Kölner Stadtanzeiger

Referenzen

Prof. Dr. Claus-Steffen Mahnkopf

Johannes Kiem nachschöpferische Klavierwelt

Der Pianist Johannes Kiem vermag das Unglaubliche: Wagnersche Tristanharmonik auf dem pianistischen Niveau von Liszts h-moll Sonate – live, in Realzeit komponiert über Themen auf Zuruf … weiterlesen

Prof. Dr. Frauke Grimmer

Johannes Kiem – Portrait der Konzerte in der  Oper Frankfurt

Die schöpferische Arbeit des Frankfurter Künstlers Johannes Kiem (geb. 1976 in Freiburg) ist singulär, seine Entwicklung als Musiker erstaunlich. Mitgeprägt und gefördert wurde dieser biographische … weiterlesen

Highlights 2009 bis 2014

2014: Live-Kompositionen über Themen auf Zuruf

Aufgenommen in der Schurwaldhalle Aichwald

2013: „Weltopernhaus des Jahres“ – Solist im Saisonfinale

Johannes Kiem spielt als Solist im Saisonfinale der Oper Frankfurt, die in diesem Jahr als Weltopernhaus des Jahres gefeiert wird. Im prägnanten Wagner- und Verdi-Jahr 2013 komponiert Johannes Kiem in zwei Konzerten live: Verdi-Arien in der Wagnerschen Harmonik und der Pianistik von Franz Liszt. Ein bislang noch nicht dagewesener Dreiklang.

Hierzu die Kritik von Prof. Dr. Frauke Grimmer

2011: Musik & Gegenwart 33 („Realzeit-Komposition“)

Konzert und Workshop an der Hochschule für Musik und Theater, Leipzig

Am 08.11.2011 gibt Johannes Kiem an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy” Leipzig in der Reihe „Musik & Gegenwart“ ein Konzert mit dem Titel „Realzeit-Komposition“ und leitet am Folgetag einen Workshop für die Kompositionsklasse.

„… der Ton Es muss immer und in jedem Akkord vorkommen …“

„… Repetition …“

2010 – 2014: Romanfabrik Frankfurt

In den Jahren 2010, 2011, 2012 und 2014 gibt Johannes Kiem fünf Konzerte in der Romanfabrik Frankfurt. Besonders hervorzuheben sind im Jahr 2012: ein Recital als Ausblick auf das Wagner-Jahr 2013, 2014 ein Abend mit Bruno Klimek und Dr. Norbert Abels und im selben Jahr „Parsifals Glocken des Prometheus“. Wagners Bedeutung für die Moderne, live komponiert.

2010: Nachtkonzerte in der Naxos-Halle Frankfurt

2009: Solo Recital „The Classical side of jazz“

Naxos Halle Frankfurt

Bei seinem Konzert „The Classical side of jazz“ in der Frankfurter Naxos Halle taucht Johannes Kiem berühmte Stücke des Jazz in die Welt des 19. Jahrhunderts. Das Ziel war es, zu zeigen, woher weite Teile der Harmonik des Jazz und viele seiner Bewegungsmodelle (abgesehen vom Blues und der afrostämmigen Rhythmik) stammen.

Termine

28.09.2016 Täubchenthal Leipzig

Ring Preludes

Aus Wagner entsteht die Moderne
live komponiert

03.09.2016 Kunsthaus Zürich

Preludes nach Bildern und Gemälden

04.12.2015 DDC Preisverleihung, Alte Börse

10 Live Kompositionen nach den Arbeiten der Preisträger

19.09.2015  Romanfabrik Frankfurt

Dreißigjähriges Jubiläum

18.07.2015  Kunstverein Familie Montez Frankfurt

Benefizkonzert
12 Preludes nach Bildern und Gemälden

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